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Du

Er kam mir mit Pupillen entgegen, so groß und stark und dunkel, wie die Nacht, in der wir standen. Ich hatte ihn ewig nicht gesehen, doch fremd war er mir nie. Selbst bei unserer ersten Begegnung war ein Gefühl tiefer und versteckter Geborgenheit da. Die Zeit verging schnell und trotzdem kam mir alles so unendlich langsam vor und ich hatte immer diesen gedankenlosen Willen, ihn wieder zu sehen. Er stand vor mir, seine Wangenknochen waren jetzt sehr ausgeprägt und sein Körper abgezehrt. Auf seinen Augenlidern konnte man seine Unzufriedenheit lesen. Die Nacht war laut, doch wir waren leise. Ich war mir nicht sicher, ob er mich überhaupt wahr nahm. So völlig zugedröhnt und berauscht, wie er da vor mir stand. Doch sein Blick und die Schärfe, mit der er mich ansah, war immer noch so intensiv, wie damals. Damals als er noch bei mir war und wir glücklich.
26.2.14 23:21
 
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